
TIFFANY`S STORY
Tiffany wurde am 25.12.1998 in München geboren. Kurz nach der Geburt wurde die genetische Variante 22Q11 diagnostiziert, u.a. mit einem mehrfachen Herzfehler, der dann mit 4 Monaten erstmals operiert wurde und dem später
zwei weitere OP´s folgten. Im weiteren Verlauf wurde eine Autismus-Spektrum-Diagnose gestellt und Tiffany bekam
eine sehr starke Skoliose.
Die gesamte Entwicklung war stark geprägt von gesundheitlichen Themen. Neben den vielen Arztterminen hatte Tiffany hauptsächlich mit verschiedensten Ängsten zu kämpfen und konnte daher kein ,,normales“ Leben führen, obwohl sie nie anders sein wollte und sich nichts mehr gewünscht hätte, als ganz normal behandelt zu werden.
Da die geistige Entwicklung jedoch genau gegenteilig verlief, wurden die Probleme immer größer. Mit knapp 2 Jahren begann Tiffany mit dem Klavierspiel, mit 4 Jahren hatte sie sich lesen, schreiben und rechnen selbst beigebracht, was immer stärker zu Neid und Missgunst führte. In Folge dessen hatte sie sehr viel Angst vor anderen Kindern, ging nicht
in den Kindergarten, besuchte 7 Schulen, in denen ihre schulische Leistung schlechter und schlechter wurde, obwohl
sie das Lernen liebt, aber es in diesem Umfeld nicht möglich war. Hinzu kamen häufiges Mobbing und Ausgrenzung durch Mitschüler und ein Schulsystem, in dem Kinder, die anders lernen, kaum Beachtung finden. Auch die anschliessenden Versuche einer Berufsausbildung sowie der Besuch einer BHW verliefen ähnlich und mündeten schliesslich in einer schweren Psychose.
Seit 2019 lebt sie wechselweise bei ihren Eltern und wird zudem von mehreren Begleitern unterstützt. Ihr Wunsch ist es, in Zukunft ein Leben nach Ihren Bedürfnissen führen zu können und andere Betroffene mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement zu unterstützen.















